Testbericht
Echostar PVR-5020

Anbei ein kleiner Testbericht über das neue Flagschiff PVR-5020 von Echostar.
Schon beim Auspacken ist man
überrascht, was die Firma Echostar alles zu dem Receiver
gepackt hat. Da ist ein Audio/Videokabel, ein Scart Kabel, ein USB Kabel und ein
Verbindungskabel für den Tuner ( falls man nur eine LNC Leitung hat ) dabei,
weiters eine
deutsche Bedienungsanleitung und natürlich die Fernbedienung mit Batterien.
Der Receiver hinterlässt einen sehr soliden Eindruck und die Fernbedienung liegt gut in der Hand.
Falls einmal die FB nicht
funktioniert oder man die FB nicht findet, lässt sich der Receiver auch
auf der Frontseite bedienen.
Unter einer Klappe sind die beiden CI Interface versteckt.
Auch hat Echostar nicht auf den
Netzschalter ( Rückseite ) verzichtet, denn viele Kunden wünschen sich
so einen Ein/Ausschalter.
Die Rückseite hat alle Anschlüsse die für den täglichen Gebrauch benötigt werden.
Über die TV Scartbuchse kann
entweder ein Videosignal oder ein RGB Signal ausgegeben werden,
zusätzlich ist eine S-VHS Buchse vorhanden und gibt auch konstant ein Signal
aus.
Die VCR Buchse kann RGB Durchschleifen, aber nicht RGB ausgeben, sondern nur
Video.
Weiters sind noch ein
Video/Audioausgang, ein Modulator Ein- und Ausgang, eine USB Schnittstelle,
ein Optischer S/PDIF Ausgang und eine RS232 Schnittstelle vorhanden.
Im Betrieb werden bis zu 50 Watt benötigt, im Standby Betrieb bis max. 7 Watt.
Diverse Einstellmenüs, wie Kanalsuchlauf, Bearbeitung der
Senderliste oder der Favoriten,
Benutzereinstellungen, oder das Menü für das Update über Satellit.
Bei der Umschaltung der Programme
kann gewählt werden, ob zwischen dem Umschalten ein Standbild, eine Überblendung
oder
ein Schwarzbild gemacht wird. Die schnellste Umschaltung erreicht man, wenn auf
Standbild eingestellt wird.
Der Receiver generiert den Teletext ( falls ein Fernseher ohne Teletext vorhanden ist ) oder schleift den Text durch.
Es können bis zu 7.500 Kanäle
abgespreichert werden, weiters werden 64 Satelliten und 1.600 Transponderdaten
unterstützt.
Der Echostar kann DiSEqC 1.0 ( bis
zu 4 Satelliten schaltbar ), DiSEqC 1.2 Motorsteuerung und
USALS ( da werden die Daten Ihres Wohnortes eingegeben und der Receiver sucht
sich die Satelliten selbst, der DiSEqC Motor muss aber richtig auf die
Polarmountkurve
eingestellt sein ).
Software-Update können entweder über Satellit oder über die RS232 Schnittstelle gemacht werden.
Eine sehr durchdachte Lösung ist (
bei einem Twintuner Receiver nicht anders machbar ),
Aufnahmen die verschlüsselt aufgenommen werden in der Nacht zu kopieren.
Das heisst, es wird die verschlüsselte Sendung über das CI Modul enschlüsselt
und dann frei aufgenommen.
Qualitätsverlust ist nicht sichtbar, da ja auf der digitalen Ebene kopiert wird.
Es können insgesamt 4 Aufnahmen
gleichzeitig gemacht werden ( von selben Transponder, oder je 2 Aufnahmen von
jedem Tuner )
und trotzdem
können über den zweiten Tuner andere Programme gesehen werden.
Ob das gebraucht wird sein dahingestellt, aber einfach die Möglickeit das machen
zu können, ist ein gutes Gefühl.
Der EPG ist gut aufgebaut und sehr
schnell. Wenn der Sender Informationen für mehrere Tage schickt, dann kann
dies mit dem Echostar aufgerufen werden. Bis zu einer Woche in voraus kann der
EPG inkl. Info eingelesen werden.
Eine schöne Spielerei ist die Möglichkeit bis zu 16 Bilder gleichzeitig am Fernseher anzeigen zu lassen.
Natürlich kann dieser Twin Receiver auch Bild im Bild
Die Timerliste umfasst 40 Einträge
Auf der Fernbedienung gibt es eine
eigene PVR Taste. Mit dieser kommt man schnell in die
Liste der aufgenommen Sendungen.
FAZIT
Der Echostar PVR-5020 hinterlässt einen sehr guten Eindruck.
Der Receiver ist sehr leicht zu bedienen,
die Menüführung ist im grossen und ganzen recht gut. Die Erstinstallation ist
durch das Onscreendisplay recht einfach.
Der Suchlauf ist extrem schnell.
Was noch gemacht werden muss, ist eine Beschleunigung der USB Schnittstelle.
In einem der nächsten Update wird die HDD des Receiver als Festplatte erkannt,
damit ist es möglich,
über den Explorer einfach Dateien auf den Computer zu kopieren.
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Zuletzt geändert am:
29. April 2005